Website für einen Versicherungsmakler in Berlin
Ein Berliner Versicherungsmakler kam an die eigene Website nicht heran: Jede Änderung lief über eine Agentur. Seit Juni 2026 läuft eine neue Seite mit eigener Verwaltungsoberfläche — Team, Leistungsseiten und Beiträge ändert der Betrieb selbst. Weil die Reichweitenmessung ohne Cookies auf dem eigenen Server läuft, kommt die Seite ohne Einwilligungsbanner aus.
Die Ausgangslage
Eine gewachsene Seite, die niemand im Haus ändern konnte. Jede Korrektur war eine E-Mail, eine Wartezeit und eine Rechnung. Neue Mitarbeiter standen monatelang nicht drauf, ausgeschiedene noch lange danach.
Was der Betrieb wollte
„Ich will das selbst ändern können, ohne jemanden zu fragen.“ Mehr war die Vorgabe nicht — und sie war die richtige.
Was gebaut wurde
Eine Website mit ausgebauten Leistungsseiten für die einzelnen Versicherungsbereiche, einem Bereich für Gewerbekunden, einem Blog und einer Kontaktstrecke.
Dazu die Verwaltungsoberfläche, in der der Betrieb Team-Profile, Beiträge, Kontaktdaten und die Knöpfe in der Kopfzeile selbst pflegt.
Die eine Entscheidung
Die Reichweitenmessung liegt auf demselben Server wie die Seite. IP-Adressen werden gekürzt, bevor überhaupt etwas gespeichert wird, und es geht kein Datenpunkt an einen Dritten.
Damit gibt es nichts, wozu man den Besucher fragen müsste — die Einwilligungspflicht nach § 25 TDDDG knüpft an den Zugriff auf das Endgerät an. Wo nichts zugegriffen wird, ist nichts einzuwilligen. Für eine Seite, die Vertrauen verkaufen muss, ist ein Banner der schlechteste erste Eindruck.
Was dabei herauskam
Die Seite läuft seit Juni 2026. Der Blog wird tatsächlich benutzt: 47 Beiträge waren es Anfang September 2026, geschrieben von einem Assistenten und im Panel freigegeben.
Was ich anders machen würde
Die Schriften. Die Seite lädt ihre Schrift bis heute von einem fremden Server — beim Bau eine Bequemlichkeit, im Nachhinein ein Fehler, weil es dem eigenen Anspruch widerspricht, keine Daten an Dritte zu geben. Das Banner spart man sich trotzdem, weil kein Cookie gesetzt wird. Sauber ist es erst, wenn die Schriften lokal liegen. Steht auf der Liste.
Für wen das passt — und für wen nicht
Passt für Betriebe mit Inhalten, die sich ändern, und dem Wunsch, nicht für jede Änderung jemanden zu fragen.
Passt nicht für eine reine Visitenkarte, an der sich in fünf Jahren kein Wort ändert.
Die Bau- und Facility-Tochter desselben Berliner Verbunds brauchte einen eigenen Auftritt mit eigener Zielgruppe. Seit Juli 2026 …
Feste Preise statt Zahlen auf Anfrage — Website ab 1.490 €, alles als Endpreis.
Etwas Ähnliches vor?
Ein Satz genügt für den Anfang. Ich melde mich innerhalb von ein bis zwei Werktagen — mit einer ehrlichen Einschätzung, auch wenn sie lautet, dass sich der Aufwand nicht lohnt.
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