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LUCTECH
KI-Automatisierung

Die Arbeit vorbereiten, nicht die Entscheidung treffen

Wiederkehrende Büroarbeit automatisch vorbereiten: Beiträge schreiben, Postfächer sortieren, Angebote vorbereiten. Die Freigabe bleibt beim Menschen.

Isometrische Zeichnung: ein Förderband mit kleinen Kacheln, in der Mitte eine malachitgrüne Schranke, hinter der die Kacheln warten.
Das Problem

Die Arbeit, die niemand gern macht, bleibt liegen

Beiträge veröffentlichen, Postfächer durchsehen, Fristen im Blick behalten, Angebote aus einer E-Mail zusammensuchen. Nichts davon ist schwer. Alles davon frisst den Tag.

Und die üblichen Antworten helfen nicht: Ein Chatfenster beantwortet Fragen, aber es erledigt keine Arbeit. Ein vollautomatischer Ablauf ohne Kontrolle erledigt Arbeit, die hinterher niemand verantworten will.

Was dabei entsteht

Abläufe, die selbst melden, ob sie laufen

Zeitgesteuerte Vorgänge, die ihre Arbeit vorbereiten und danach warten. In der Oberfläche steht bei jedem geplanten Vorgang, wann genau er ausgeführt wird, und daneben ein Knopf zum Stoppen.

Ein Beispiel aus dem laufenden Betrieb: Seit Juni 2026 schreibt ein Assistent die Blogbeiträge für zwei Websites und legt sie selbst ab. Bis Anfang September sind über 80 Beiträge erschienen — mit Titel, Anrisstext, Meta-Beschreibung und Bild.

Die Beitragsliste mit Zustand „Veröffentlicht“ und „Entwurf“: Was die Taktsperre zurückhält, landet hier und wartet. Demo-Instanz mit erfundener Firma.
Die Beitragsliste mit Zustand „Veröffentlicht“ und „Entwurf“: Was die Taktsperre zurückhält, landet hier und wartet. Demo-Instanz mit erfundener Firma.
Die eine Entscheidung

Die KI darf Vorlagen befüllen, nicht erfinden

Am 24. Juli 2026 hat eine Editor-KI beim Umformulieren ganze Klauseln aus einem Vertragsparagraphen verloren. Die Ursache war banal: Der Kontext war zu kurz gekappt, und was nicht mehr hineinpasste, ließ das Modell einfach weg — ohne es zu sagen.

Das ist das Gefährliche daran. Es fehlt etwas, und nichts sieht kaputt aus. Behoben wurde es, und zusätzlich kam eine Bremse dazu: Kürzt eine Umformulierung einen langen Paragraphen auf unter 70 Prozent, kommt ein Bestätigungsdialog. Die freie KI-Vertragserstellung ist seitdem abgeschaltet.

Zwei weitere Regeln folgen aus derselben Erfahrung. Die Oberfläche darf nie selbst „veröffentlicht“ setzen — das darf nur der Arbeitsprozess, sonst behauptet sie einen Zustand, den die Welt nicht kennt. Und keine Kachel ohne Datenquelle: Ein Ablauf ohne Statusmeldung steht als „nicht überwacht“ da und fließt nicht in die Gesamtampel ein. Sonst stünde die Übersicht dauerhaft auf „unbekannt“, und niemand sähe mehr hin.

80+ Beiträge automatisch geschrieben
3 Beiträge je Woche als Obergrenze
1 Mensch, der freigibt
Häufige Fragen
Gehen unsere Daten an OpenAI oder Google?

Nur wenn Sie das wollen. Wo Personendaten im Spiel sind, laufen die Modelle in der EU — bei einem Kundenprojekt zur Dokumentenverwaltung war das die ausdrückliche Vorgabe und der Grund für die Modellwahl. Was wohin geht, steht vorher fest und schriftlich.

Was passiert, wenn die KI Unsinn produziert?

Dann sehen Sie ihn, bevor er die Firma verlässt. Jeder Ablauf bereitet vor und legt ab; veröffentlicht wird erst nach einer Freigabe. Diese Grenze steht im Programm, nicht in einer Bitte an das Modell — ein Systemprompt ist eine Bitte, das Programm ist eine Regel.

Was kostet der Betrieb einer solchen Automatisierung?

Weniger, als die meisten annehmen. Für ein Projekt mit mehreren Assistenten lagen die Modellkosten bei rund 1,17 € für die gesamte Entwicklung. Teuer wird KI durch schlecht gebaute Abläufe, die ohne Anlass laufen — nicht durch die Nutzung selbst.

Nächster Schritt

Welche Arbeit frisst bei Ihnen jede Woche denselben Nachmittag?

Ein Satz genügt für den Anfang. Ich melde mich innerhalb von ein bis zwei Werktagen — mit einer ehrlichen Einschätzung, auch wenn sie lautet, dass sich der Aufwand nicht lohnt.

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