Shopify aus Halle (Saale).
Migration von Shopware, Theme in Liquid — und die Funktionen, für die andere ein Monatsabo verkaufen, als Code in Ihrem eigenen Shop.

Fünf Apps, fünf Abos — und niemand weiß mehr, was die Seite lädt.
Shopify nimmt Ihnen viel ab: Zahlung, Bestellungen, Steuern, Sicherheit. Alles, was der Laden darüber hinaus braucht, steht im App-Store. Jede App kostet monatlich, und jede legt eigenes JavaScript in Ihren Shop. Zwei sind kein Problem. Bei fünf beginnt der Shop zu ruckeln, und niemand kann mehr sagen, welche der Funktionen jetzt eigentlich wovon kommt.
Der zweite Teil fällt erst später auf: Die Funktion gehört Ihnen nicht. Sie mieten sie. Wird die App eingestellt, verkauft oder teurer, ist das Ihr Problem — und die Anpassung, die der Anbieter für Ihr Theme gebastelt hat, ist beim nächsten Update weg.
Ein Theme, das jemand geschrieben hat — und vier Teile, die es fertig nicht gab.
Gebaut und im Betrieb ist das an einem Onlinehandel in Dessau-Roßlau: rund 4.000 Produkte von Shopware nach Shopify umgezogen, produktiv seit April 2026. Dazu entstanden das Theme in Liquid, ein B2B-Portal für Geschäftskunden mit eigenen Preisen, ein KI-Produktberater und eine Bestellübersicht.
Zur Einordnung: Das war kein bezahlter Auftrag. Es ist die Arbeit, an der diese Technik entstanden ist — nachsehbar, weil der Shop öffentlich läuft.
Ein Theme in Liquid statt eines gekauften bedeutet: Es enthält, was Ihr Sortiment braucht, und sonst nichts. Keine zwölf Einstellungen für Sonderfälle anderer Läden, keine Bausteine, die mitgeladen werden und nie zum Einsatz kommen. Und wenn ein Kundenbereich mit Rollen und Rechten dazukommt, ist das keine App-Frage mehr, sondern eine Web-Anwendung.
Eine App wird nur ersetzt, wenn der Code billiger ist als das Abo.
Die naheliegende Verkaufsgeschichte wäre: alle Apps raus, alles selbst bauen. Sie stimmt nicht. Für Zahlungsabwicklung, Buchhaltungsanbindung oder Versandetiketten ist ein Abo richtig, weil dahinter laufende Pflege, wechselnde Schnittstellen und Haftung stehen. Das nachzubauen wäre teuer und würde später an genau der Stelle brechen, an der es wehtut.
Zu ersetzen lohnt sich das andere: Apps, die letztlich nur einen Baustein in Ihr Theme schreiben — ein Größenberater, eine Produktempfehlung, ein Anfrageformular für Geschäftskunden. Die Rechnung dafür macht man vorher und nicht im Gefühl: Abo mal drei Jahre, daneben der einmalige Aufwand. Steht der Code nicht deutlich besser da, bleibt die App.
Wer diese Rechnung nicht aufmacht, verkauft Entwicklungsstunden für etwas, das monatlich zwölf Euro kostet. Das ist bequem — für den Entwickler.
Was sonst noch an Technik dahintersteckt, steht unter was ich kann, und woran man es sieht. Die Preisstruktur für größere Vorhaben finden Sie auf der Seite Preise.
Sind Sie eine Shopify-Partner-Agentur?
Nein. LucTech ist ein Einzelunternehmen aus Halle (Saale) — kein Partnerprogramm, kein Zertifikat, keine Abteilung, an die übergeben wird. Was sich zeigen lässt, ist ein Shop mit rund 4.000 Produkten, der von Shopware nach Shopify umgezogen ist — kein bezahlter Auftrag, aber öffentlich nachsehbar — und seit April 2026 läuft, samt Theme in Liquid, B2B-Portal, Produktberater und Bestellübersicht.
Können Sie von Shopware oder WooCommerce migrieren?
Von Shopware nach Shopify habe ich es gemacht, mit rund 4.000 Produkten — an einem Shop, der kein bezahlter Auftrag war, aber öffentlich läuft und sich deshalb nachsehen lässt. Bei WooCommerce ist das Vorgehen dasselbe — Datenfelder abbilden, Adressen sichern, Weiterleitungen setzen, Sonderfälle vor dem Umzug klären —, aber ich habe es noch nicht gemacht und behaupte es deshalb auch nicht.
Wem gehört, was Sie in den Shop schreiben?
Ihnen. Der Code liegt in Ihrem Theme und in Ihrem Shop, es gibt keinen Lizenzschlüssel, keine Freischaltung und keinen Server bei mir, der mitlaufen muss. Wenn wir nicht mehr zusammenarbeiten, funktioniert alles weiter.
Was kostet ein Shop-Projekt?
Shop-Vorhaben fallen unter größere Projekte und beginnen bei 2.900 € als Endpreis, ohne Umsatzsteuer nach § 19 UStG. Der Festpreis steht nach dem kostenlosen Erstgespräch. Einzelne Erweiterungen an einem bestehenden Shop rechne ich mit 55 € je angefangene Stunde ab, wenn kein Vertrag läuft.
Welche App würden Sie am liebsten loswerden?
Schreiben Sie, welcher Shop heute läuft und was daran fehlt oder stört. Ich melde mich innerhalb von ein bis zwei Werktagen — mit einer ehrlichen Einschätzung, auch wenn sie lautet, dass die App bleiben sollte.
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