Ein Shop mit 4.000 Produkten zieht von Shopware nach Shopify um
Ein Onlinehandel für Berufsbekleidung in Dessau-Roßlau wollte von Shopware auf Shopify wechseln, ohne Sichtbarkeit und Bestellhistorie zu verlieren. Die Migration umfasste rund 4.000 Produkte samt Weiterleitungen; der Shop läuft seit April 2026 produktiv. Dazu entstanden drei Eigenentwicklungen — B2B-Portal, KI-Produktberater und Bestellübersicht —, die kostenpflichtige Fremd-Abos ersetzen.
Die Ausgangslage
Ein gewachsener Shopware-Shop mit rund 4.000 Produkten und einer über Jahre aufgebauten Position bei Google.
Der Plattformwechsel ist genau der Punkt, an dem Händler Sichtbarkeit verlieren: Laufen die alten Adressen ins Leere, ist die Position weg — und es fällt erst auf, wenn der Umsatz einbricht.
Was der Betrieb wollte
Auf Shopify wechseln, ohne bei Google von vorn anzufangen. Und ohne für jede Zusatzfunktion ein weiteres Monatsabo abzuschließen.
Was gebaut wurde
Vollständige Migration von Shopware nach Shopify, mit einer Weiterleitung von jeder alten auf die passende neue Adresse. Theme- und Frontend-Entwicklung in Liquid.
Dazu drei Eigenentwicklungen: ein Portal für Geschäftskunden, ein KI-gestützter Produktberater und eine Bestellübersicht.
Die eine Entscheidung
Erst die Klickrate, dann die Platzierungen, dann neue Texte.
Aus über 260.000 Zeilen Search-Console-Daten ließ sich gegen die Klickkurve rechnen, wie viel Verkehr die vorhandenen Platzierungen eigentlich hergeben. Ergebnis: Der Shop holte rund ein Drittel davon.
Daraus folgte die Reihenfolge. Neue Texte zu schreiben, während die vorhandenen Treffer nicht angeklickt werden, ist die teuerste denkbare Reihenfolge — man bezahlt für Reichweite, die schon da ist und nur nicht abgerufen wird.
Was dabei herauskam
Der Shop läuft seit April 2026 produktiv auf Shopify. Die Weiterleitungen stehen, und die drei Eigenentwicklungen ersetzen laufende Fremdgebühren.
Was ich anders machen würde
Die Auswertung der Search-Console-Daten gehört an den Anfang, nicht ans Ende. Die Erkenntnis, dass zwei Drittel des möglichen Verkehrs liegen bleiben, hätte die Reihenfolge der ganzen Arbeit von vornherein bestimmt statt erst im Nachhinein.
Für wen das passt — und für wen nicht
Passt für Händler mit gewachsenem Sortiment, deren Sichtbarkeit bei Google etwas wert ist.
Passt nicht für einen neuen Shop ohne Bestand — dort gibt es nichts zu retten, und ein Standard-Theme ist der schnellere Weg.
Zu jeder Website gehört eine Oberfläche, in der der Betrieb selbst arbeitet: Team, Beiträge, Kontaktdaten, Benutzerkonten mit ein…
Feste Preise statt Zahlen auf Anfrage — Website ab 1.490 €, alles als Endpreis.
Etwas Ähnliches vor?
Ein Satz genügt für den Anfang. Ich melde mich innerhalb von ein bis zwei Werktagen — mit einer ehrlichen Einschätzung, auch wenn sie lautet, dass sich der Aufwand nicht lohnt.
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